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Überblick

Forschung, Technologieentwicklung und Innovation sorgen nicht nur für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und eine stabile Beschäftigungsentwicklung. Sie sind auch für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen wie z.B. dem Klimawandel wichtig. Österreichische Unternehmen beweisen bei Forschung und Entwicklung hohe Leistungsfähigkeit und bieten Produkte und Dienstleistungen von hoher Innovationskraft an.

 
Inhalt:

Wissensgesellschaft im Wettbewerb

Im Jahr 2002 hat der Europäische Rat festgelegt, dass bis zum Jahr 2010 die Gesamtausgaben für Forschung, Entwicklung und Innovation in der Europäischen Union (EU) auf 3% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gesteigert werden sollen. Österreich ist diesem Ziel schon sehr nahe gekommen. Damit ist Österreich eines der wenigen EU-Länder, das dieses ehrgeizige Ziel Europas erreichen wird können.

Die Brutto-Inlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) in Prozent des BIP (die Forschungsquote) liegen in Österreich mit 2,63% im Jahr 2008 deutlich über dem EU-Durchschnitt. Die Investitionen ausländischer Unternehmen in F&E in Österreich wuchsen von 1995 bis 2006 um gut das Sechsfache an, und liegen derzeit bei ca. 15,5% der gesamten Forschungs- und Entwicklungsausgaben. Die heimische Industrie hat ihre Ausgaben für F&E in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Für die Zukunft wird erwartet, dass bis zum Jahr 2010 die Gesamt F&E-Ausgaben in Österreich jährlich um ca. 9% weiter wachsen werden.

Die Exportstatistik beweist die steigende Kompetenz österreichischer Unternehmen im Technologiesektor. War der Anteil der Hochtechnologie-Exporte an den österreichischen Gesamtexporten im Jahr 1993 nur 8,2%, so betrug dieser im Jahr 2006 schon 11,47%. Ob z.B. Biotechnologie, Software, Nanotechnologie oder Telematik, Österreichs Unternehmen investieren viel, um innovative exportfähige Produkte und Dienstleistungen national und international anbieten zu können.

Forschungsumfeld in Österreich

In der österreichischen Forschungslandschaft spielen Universitäten, Fachhochschulen, zusätzlich auch unabhängige außeruniversitäre Forschungsinstitute, sowie Forschungsnetzwerke eine wichtige Rolle. Betriebliche Forschung ist oft in innovationsfreudigen Klein- und Mittelbetrieben zu finden.

Österreich hat 21 Universitäten und Universitätseinrichtungen für postgraduale Weiterbildung, die den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschungskompetenz bilden. Die außeruniversitäre Forschung ist durch eine große Vielfalt an Forschungsthemen, Organisationsstrukturen und Finanzierung gekennzeichnet. Bei der letzten F&E-Vollerhebung 2006 waren in der außeruniversitären Forschung (exklusive Universitäten, inklusive Unternehmenssektor) 2.356 Institutionen mit annähernd 30.784 Beschäftigten (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) tätig. Das sind um 14% mehr als bei der letzten derartigen Erhebung 2004.

zuletzt aktualisiert am: 2. Dezember 2008
 
 
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