Trinkgeld im Casino: Alles, was du darüber wissen musst

In einer Spielbank gelten immer besondere Regeln. Falls du noch nie ein Casino besucht hast, dann wird es auf alle Fälle einmal Zeit, denn – Online Casinos hin oder her – so eine klassische Spielbank ist definitiv einen Besuch wert. Doch neben Kleiderordnung und Verhaltensregeln gibt es noch andere kleine Geheimnisse, die du kennen solltest, wenn du am Roulette-Tisch stehst oder Blackjack spielst. 

Ein wichtiger Faktor ist nämlich das Trinkgeld für die Croupiers, das du im Falle eines Gewinnes an den Herrn bzw. die Dame abtrittst, der/die den Tisch betreut. Dabei kann man allerdings auch ins Fettnäpfchen treten. Wir zeigen dir, worauf du achten musst, welche Beträge angemessen sind und was du lieber nicht tun solltest. 

Inwieweit das Trinkgeld vom Gewinn abhängt

Tatsächlich spielt in erste Linie eine Rolle, ob du überhaupt gewonnen hast. Sind alle Chips verloren, kannst du schließlich auch schlecht ein Trinkgeld abgeben. Doch mit der Höhe der Gewinne steigt auch die (erwartete) Bereitschaft, dem Croupier ein Stück mit zu überlassen. Wie viel das genau ist, steht zwar nirgends Schwarz auf Weiß geschrieben, doch es gibt eine Richtlinie, an der du dich orientieren kannst.

Grundsätzlich angebracht ist ungefähr 1/35 deines Gewinns. Beispiel Roulette: Du setzt auf eine Zahl, und die Kugel im Kessel fällt korrekt. Dann kannst du nichts falsch machen, wenn du dem Croupier ein Stück/ein Chip davon zurückgibst, weil das dann ungefähr 3% des Gewinns entspricht. Dass du mehr geben kannst, verbietet dir keiner, doch man will natürlich auch ungern zu viel abtreten – es sei denn, du möchtest ihm oder ihr unbedingt mehr überlassen (aufgrund von Sympathie o.ä.). Gar kein Stück für den Croupier abzugeben, wird dagegen häufig nicht sehr gern gesehen. 

Wie sieht es bei anderen Spielen aus? Gewinnst du mit einem Blackjack, sollte der Croupier sich das kleinste Stück mitnehmen dürfen. Hast du beim Poker ein glückliches Händchen und gewinnst, ist 1% vom Pott ein angemessenes Trinkgeld. Wann du das Trinkgeld gibst, ist zumindest beim Roulette ganz einfach: Sobald der Croupier deinen Gewinn in deine Richtung befördert, schiebst du den Teil für ihn ganz einfach direkt zurück – und er oder sie weiß Bescheid. 

Welche Fehler man vermeiden sollte

Um einen Fauxpas zu vermeiden, gibt es einige Regeln, an die du dich halten kannst. 

Überhaupt kein Trinkgeld zu geben, gehört sich bei einem größeren Gewinn nicht. Du solltest schon daran denken, auch während des ersten “Überraschungseffekts”, ein Stück für den Croupier bereitzuhalten. Wenn du dir plötzlich nicht sicher bist, wie viel du geben willst bzw. sollst, frag nicht deine Mitspieler am Tisch oder den Croupier selbst. Es kann hier häufig passieren, dass du keine aufrichtige Antwort erhältst und mehr verlierst, als du vorhattest.